Airbus vereinbart Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern
Der Flugzeughersteller Airbus hat gemeinsam mit chinesischen Partnern den Bau eines Fertigungszentrums im zentralchinesischen Harbin vereinbart. Dies teilte der Konzern nach der Unterzeichnung des Abkommens mit.
In der neuen Produktionsanlage sollen Teile und bereits zusammengesetzte Elemente für das neue Langstreckenflugzeug A350 XWB sowie die A320-Maschinen gefertigt werden. Es soll nach Angaben von Airbus bereits im September dieses Jahres in Betrieb gehen. Eine weitere Anlage soll 2010 ihren Dienst aufnehmen. An dem Joint-Venture ist Airbus China mit 20% beteiligt; den größten Anteil soll mit 50% die Harbin Aircraft Industry Group Company Limited halten.
Airbus hatte bereits im September 2008 sein erstes Werk außerhalb Europas, im chinesischen Tianjin eröffnet. Dort werden Bauteile für A320-Maschinen aus den europäischen Werken montiert.
Für den Aufbau der Final-Assembly-Line in Tianjin zeichnet die Projektgemeinschaft Prime Contractor Consortium (PCC) verantwortlich, innerhalb derer der Engineering-Dienstleister EDAG (Fulda) und der Stuttgarter Anlagenbauer Dürr kooperieren.
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