Übersicht zur Kategorie: Triebwerkstechnik
Triebwerkstechnik
Im Rahmen einer langfristigen Zusammenarbeit mit dem Original Equipment Manufacturer (OEM) Rolls-Royce Deutschland (RRD) in Oberursel hat das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Lasertechnik LLT der RWTH Aachen ein innovatives und wirtschaftliches Reparaturverfahren für Triebwerkskomponenten entwickelt.
Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Für die zerspanende Bearbeitung von Luftfahrtbauteilen heißt das, dass es auf Werkzeugmaschine, Frässpindel, Werkzeugaufnahme und Werkzeug gleichermaßen ankommt. Denn im Kampf um Aufträge zählen Qualität und Zuverlässigkeit.
Der englische Entwicklungspartner und Fertigungs-Spezialist für Aerospaceteile NORCOT Engineering senkt costs-per-part durch 5-Achsiges Komplettbearbeiten auf zwei schlüsselfertig konfigurierten Bearbeitungszentren (Chiron Mill 2000 high speed plus) und qualifiziert sich in enger Zusammenarbeit mit dem turnkey-Partner CHIRON-UK als Zulieferer für derzeit drei gleichermaßen komplexe wie filigrane Strukturbauteile für den Businessjet der US-amerikanischen Eclipse Aviation.
Blisks – aus einem Stück gefertigte Turbinenschaufelräder – stellen allerhöchste Anforderungen an Fertigungsgenauigkeit, Oberflächenqualität und Zuverlässigkeit der Werkzeugmaschine. Deshalb kommen hier häufig Speziallösungen zum Einsatz. Doch eine Blisk-Fertigung, die fertigungstechnisch wie wirtschaftlich allen Anforderungen gerecht wird, ist auch auf einigen wenigen Maschinen mit Standardkinematik möglich – und außerdem viel flexibler.
Wie wirtschaftlich und emmissionarm Passagierflugzeuge künftig betrieben werden können, hängt stark von den nächsten Evolutionsschritten in der Triebwerksentwicklung ab. Dort herrscht allenthalben Hochbetrieb. aerotec wirft einen Blick auf Projekte und Konzepte, die den Triebwerksbau revolutionieren könnten.
Die Zeit der lärmenden und spritschluckenden Hilfsturbinen zur Stromerzeugung im Flugbetrieb geht zur Neige: Es schlägt die Stunde der effizienten Brennstoffzelle. Sie hat zahlreiche technische Talente und kann sogar für einen ökonomischeren Triebwerksbetrieb sorgen. Die derzeitige Hauptentwicklungslinie für die Brennstoffzelle im Luftfahrtbereich sind Systeme, die im Niedertemperaturbereich zwischen 60 und 80 Grad Celsius arbeiten.
Ganz gleich ob Open Rotor oder Geared Fan: Um die neuen Triebwerkskonzepte realisieren zu können, werden hoch leistungsfähige Simulationsprogramme gebraucht. “Die heutigen Rechenverfahren sind in ihrer Vorhersagekraft bereits extrem fortgeschritten, können aber Sekundäreffekte, wie Wirbelbildung an Ecken, das Ausblasen zwischen Stator und Rotor oder Kühlungsströme in Turbinenschaufeln nur ansatzweise wiedergeben”, so Dr. Christian Willert vom [...]
Führt die Premium aerotec GmbHDie Wirtschaftsminister von Bayern und Niedersachsen, Emilia Müller und Walter Hirche, begrüßen die Aufnahme der Geschäftstätigkeit der neuen EADS/Airbus-Tochter ‚Premium Aerotec GmbH’.
„Damit ist die Hängepartie für die Mitarbeiter der Airbus-Standorte in Augsburg, Varel und Nordenham beendet. Wir sehen gute Chancen, dass Premium Aerotec als großer deutscher Luftfahrtzulieferer mit technologischer Kompetenz erfolgreich [...]
Der weltweite Markt für Flugtriebwerke hatte im Jahr 2006 ein Gesamtvolumen von etwa 43 Mrd USD. 58% davon (=ca. 25 Mrd USD) entfielen auf den kommerziellen Sektor, also auf Antriebe für Passagierflugzeuge (Airlines).
Das Hauptgeschäft des kommerziellen Sektors spielte sich mit einem Geschäftsvolumen von 14,3 Mrd USD im Aftermarket ab, 10,64 Mrd USD wurden mit OEMs [...]
OBERPFAFFENHOFEN. Die beiden Schwerpunktregionen der deutschen Triebwerksindustrie heißen Berlin-Brandenburg und Bayern. Die Hersteller und Zulieferer der bayerischen Triebwerksindustrie sind gerade dabei, sich stärker zu vernetzen, um noch wettbewerbsfähiger zu werden.
Der Triebwerksmarkt ist charakterisiert durch moderates Wachstum, oligopolistische Angebotsstrukturen, hohe Innovationsdynamik und Wettbewerbsintensität sowie zunehmende Globalisierung. Bayern beheimatet allein rund 50% der Mitarbeiter im zivilen und [...]