MTU Aero Engines beteiligt sich an saudi-arabischer Triebwerksfirma
Die MTU Aero Engines wird sich an der saudi-arabischen Middle East Propulsion Company (MEPC) beteiligen. Das hat Deutschlands führender Triebwerkshersteller auf der Paris Air Show in Le Bourget bekannt gegeben. Ein Vertrag ist unterschrieben worden, berichtete Egon Behle, Vorstandsvorsitzender der MTU: „Das ist für uns ein erster wichtiger Schritt, im Mittleren Osten präsent zu sein, da diese Region immer mehr an Bedeutung gewinnt. Mit unserem Engagement wollen wir dieser Entwicklung Rechnung tragen.“
Das MEPC ist ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen United Technology International, des Mutterkonzerns von Pratt & Whitney, Saudi Arabian Airlines und Shomoukh Al Hemman for Communication and Information und auf die Instandsetzung von Triebwerken spezialisiert. Hauptkunde ist die Royal Saudi Air Force (RSAF) mit ihren F100-Triebwerken von Pratt & Whitney, die den Boeing-Kampfjet F-15 antreiben. Das Portfolio soll jetzt erweitert werden: Hinzukommen sollen Module des Tornado-Triebwerks RB199 und des Eurofigher-Antriebs EJ200 sowie das T-56 des Bell UH-1D-Hubschraubers und das PT-6, das verschiedene Hubschrauber und Propel-lerflugzeuge in die Luft bringt. Neben der MTU steigt auch das US-Unternehmen Wamar International bei MEPC ein.
