Bauteile-Qualität: Tital investiert sechsstellig in Digitale Radiographie

Als erstes Unternehmen der Feinguss-Branche erprobt TITAL derzeitig die digitale Radiographie als Verfahren in der Qualitätskontrolle. Der Feinguss-Spezialist aus Bestwig im Sauerland, der regelmäßig u.a. für die Luftfahrt-Bauteile produziert, hat dafür eine sechsstellige Summe investiert. TITAL beansprucht für sich die Führungsposition in der Qualitätskontrolle und will nun auch als erstes Unternehmen in der Branche mit der Einführung der digitalen Radiographie Maßstäbe setzen.

 „Es ist unser Anspruch, sowohl bei den Fertigungstechnologien, als auch in der Qualitätsprüfung innovative, marktgerechte Lösungen anbieten zu können“, bekräftigt Berthold Busch, Leiter des Qualitätsmanagements bei TITAL, die Motivation Qualitätsstandards zu steigern. Das Verfahren der digitalen Radiographie befindet sich momentan in der Qualifizierungsphase und soll nach erfolgreichem Abschluss im Prüfprozess dauerhaft Einzug in die Qualitätskontrolle halten. Bei der digitalen Radiographie werden Feingussteile digital geröntgt, um Materialfehler innerhalb des Bauteils feststellen zu können.

Berthold Busch, TITAL

Der Prüfprozess lässt sich bei dieser Methode deutlich schneller gestalten, das Ergebnis ist reproduzierbar und kann digital gespeichert werden. TITAL hat somit nicht nur die Möglichkeit, die Prüfergebnisse dauerhaft zu speichern, sondern kann seinen Kunden diese Daten auch umgehend und ohne großen Aufwand zur Verfügung stellen. Den herkömmlichen Methoden des klassischen Röntgens und der Filmtechnik ist dieses Verfahren somit überlegen.
„Wir haben in die neue Technik eine sechsstellige Summe investiert, um die digitale Radiographie anwenden zu können und sind in der Qualifizierungsphase schon sehr weit fortgeschritten“, erklärt Berthold Busch. Derzeit werden alle drei Verfahren noch parallel bei TITAL eingesetzt. Busch geht aber davon aus, dass die digitale Radiographie mittelfristig die beiden älteren Verfahren vollständig ersetzen wird.

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